Eine Pflegekraft versorgt die Wunde eine Patienten. © picture alliance/Hans Wiedl/dpa-Zentralbild/ZB
  • Von Karen Schmidt
  • 29.01.2020 um 11:28
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lesedauer Lesedauer: ca. 01:20 Min

Um im Pflegefall möglichst gut finanziell abgesichert zu sein, empfiehlt sich die private Vorsorge – etwa über eine Pflegetagegeldpolice. Die Analysten von Finanztest haben 33 dieser Tarife miteinander verglichen und die besten gekürt. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt jeden Tag eine vereinbarte Summe aus, wenn der Versicherte pflegebedürftig wird. Ein großer Vorteil der Policen ist, dass Betroffene über das Geld frei verfügen können.

Finanztest hat sich nun 33 dieser Produkte von 27 privaten Krankenversicherern genauer angeschaut (kostenpflichtig). Die Anforderung an die Tarife war es, die Kosten im Pflegefall „angemessen“ zu decken, und zwar zu „einem moderaten Beitrag“. Als zu füllende Pflegelücke haben die Analysten für die ambulante Pflege folgende Werte festgelegt:

  • Pflegegrad 1: 125 Euro
  • Pflegegrad 2: 500 Euro
  • Pflegegrad 3: 1.100 Euro
  • Pflegegrad 4: 2.200 Euro
  • Pflegegrad 5: 2.200 Euro

Für die Pflege im Heim veranschlagten die Tester für die Pflegegrade 2 bis 5 je 1.500 Euro.

Zwei Modellkunden schickte Finanztest dabei ins Rennen: Einen heute 45-jährigen, der 57 Euro monatlich zur Seite legen kann, und einen 55-Jährigen mit 89 Euro zur Verfügung.

Das Ergebnis

Beim 45-jährige Modellkunden schafft die Hanse-Merkur mit ihrem Tarif PGA/PGS als einziger Anbieter die Note „sehr gut“, was einem Wert von 1,5 entspricht. Das Leistungsniveau in Pflegegrad 1 bis 5 stuften die Tester mit der Note 1,3 ein; die „weiteren Versicherungsbedingungen“ bekamen die Note 2,4.

Im Einser-Noten-Spektrum landeten für diesen Modellkunden außerdem:

  • DFV: Deutschlandpflege Flex, Note: 1,6
  • DKV: KPET, Note: 1,6
  • DKV: PTG, Note: 1,6
  • Huk-Coburg: PMvario, Note: 1,6
  • Allianz: PZTB03 und PZTA03, Note: 1,7
  • VRK: Pflege Flexible, Note: 1,7
  • R+V Pflegevorsorge comfort PM2, Note: 1,9
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Karen

Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

kommentare
Falk Leibenzeder
Vor 2 Monaten

Wäre doch mal interessant zu sehen, wie die „Analysten“ das bewertet haben.
Pflege ist mein Spezialgebiet, aber von den genannten „sehr gut“ Tarifen kommt nicht einer in meiner Liste vor.
Zudem ist die Absicherungshöhe im ambulanten Bereich völlig falsch gewählt.
Wieder einmal bekräftigt es die Vermutung, dass FT wenig Ahnung hat, was sie da treiben.

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Falk Leibenzeder
Vor 2 Monaten

Wäre doch mal interessant zu sehen, wie die „Analysten“ das bewertet haben.
Pflege ist mein Spezialgebiet, aber von den genannten „sehr gut“ Tarifen kommt nicht einer in meiner Liste vor.
Zudem ist die Absicherungshöhe im ambulanten Bereich völlig falsch gewählt.
Wieder einmal bekräftigt es die Vermutung, dass FT wenig Ahnung hat, was sie da treiben.

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