230.000 Euro im Schnitt Kredithöhe für den Hausbau steigt weiter an

Die Grafik zeigt: Die Höhe der aufgenommenen Baukredite steigt sukzessive an.
Die Grafik zeigt: Die Höhe der aufgenommenen Baukredite steigt sukzessive an. © Dr. Klein

Den Bau der eigenen vier Wände finanzieren die Deutschen mit immer höheren Baukrediten. 230.000 Euro nahmen die bauenden Bürger im August im Schnitt auf. Das sind 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Details.

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Um ein Haus oder eine Wohnung zu bauen, nehmen die Bundesbürger immer höhere Kredite auf. So lag der durchschnittliche Baukredit im August bei 230.000 Euro. Das sind gut 2 Prozent mehr als im Juli und 15 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Das geht aus dem aktuellen Trendindikator Baufinanzierung des Finanzdienstleisters Dr. Klein hervor. Ein weiteres Ergebnis: Kreditnehmer sichern sich Zinsen im Schnitt für rund 14 Jahre. der anfängliche Tilgungssatz beträgt 2,77 Prozent. Der Anteil des Immobilienwerts, der durch die Kreditgeber finanziert ist, betrug im August 82,16 Prozent.

Der Eigenanteil gehe damit zwar prozentual zurück, das bedeute aber nicht, dass absolut weniger Eigenkapital eingebracht werde, heißt es von Dr. Klein. „In der Regel werden die Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Notargebühren aus eigener Tasche gezahlt – und die steigen mit den Immobilienpreisen“, schreibt der Finanzdienstleister in einer Pressemitteilung.

Die aktuelle Standardrate des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung liegt für einen im August abgeschlossenen Kreditvertrag bei 456 Euro, das sind 4 Euro weniger als im Vormonat. Der Wert berechnet sich für einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro mit 2 Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf.

Quelle: Dr. Klein

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