Eine junge Frau sitzt in einer privaten Hochschule in Berlin in einem Seminarraum: Nur 23 Prozent der jungen Menschen in Deutschland gehen davon aus, selbst min­destens einmal von Arbeitslosigkeit betrof­fen zu sein. Die Aussichten für ihre Rente sehen sie dagegen eher düster. © dpa/picture alliance
  • Von Lorenz Klein
  • 06.05.2019 um 17:21
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Immer weniger junge Deutsche sorgen für ihr Alter vor – lediglich ein Drittel der 17- bis 27-Jährigen spart regelmäßig für die Rentenzeit. Zugleich fühlen sich viele bei der finanziellen Zukunftsplanung von der Politik im Stich gelassen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen“ im Auftrag des Versorgungswerks Metall Rente.

Immer weniger junge Menschen in Deutschland sorgen für ihr Alter vor – lediglich ein Drittel der 17- bis 27-Jährigen legt regelmäßig Geld für die Rentenzeit zur Seite. Rechnet man die Jungen dazu, die ab und zu etwas für ihre Altersvorsorge sparen, sind es 48 Prozent. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 55 Prozent (siehe Grafik). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen 2019“, die zum vierten Mal vom Versorgungswerk Metall Rente in Auftrag gegeben und am Montag vorgestellt wurde.

Für die Studie werden im Abstand von drei Jahren rund 2.500 junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 27 Jahren zu ihren Vorstellungen für die persönliche Zukunft, zu ihrem Sparverhalten, ihren finanziellen Kenntnissen sowie zu ihren Einstellungen und Strategien zur Altersvorsorge befragt. Die Untersuchung wird vom Forschungsunternehmen Kantar Public durchgeführt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie finden Sie in grafisch aufbereiteter Form in unserer Bilderstrecke.

Quelle: MetallRente Jugendstudie 2019

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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