Zurich plant Kerviel-Police

Ein Mitarbeiter klaut? Ein Händler läuft aus dem Ruder? Das könnte bald kein Problem für Banken mehr sein. Die Zurich Insurance Group plant eine Police, die die Folgen auffangen soll.

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Wie Paul Schiavone, Leiter Underwriting fürs Spezialgeschäft, in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur "Bloomberg" sagte, plant der Versicherer eine entsprechende neuen Police. Sie soll die Kosten übernehmen, wenn Angestellte betrügen oder Investmentbanker ungenehmigte Geschäfte abschließen. Hierdurch müssten die Banken weniger Kapital für solche Risiken bereithalten.

Prominente Beispiele für solche Betrügereien sind etwa Nick Leeson, der die Barings-Bank durch seine Zockereien in die Pleite trieb, oder Jérome Kerviel, der die Société Générale rund 5 Milliarden Euro kostete.

„Kapitalerleichterung wird im Bankenbereich sehr wichtig“, sagt Schiavone. „Wir suchen Produkte, mit denen Banken ihre operativen Risiken versichern können. Das sind normale Risiken, die traditionelle Versicherungen nicht abdecken.” Die Zurich Insurance Group habe ihr Produkt über die vergangenen zwei Jahre entwickelt und wolle es ab Ende 2015 verkaufen.

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