Wie Netzwerken auf Facebook & Co. wirklich funktioniert

Das amerikanische Unternehmen SocialFlow wertete 1,5 Milliarden Reaktionen von Nutzern in sozialen Netzwerken wie Facebook aus. Dabei gab es spannende Ergebnisse: Wer glaubt, dass sich planloses Posten lohnt, täuscht sich.

| , aktualisiert am 10.11.2014 14:12  Drucken

Zwar bekommen Beiträge im Schnitt rund 100 Reaktionen pro Tag. Allerdings trifft dies lediglich auf 1 Prozent der veröffentlichten Beiträge zu. Visuelle Anreize reichen längst nicht aus, wie auch eine Studie der MHMK zu veröffentlichten Inhalten zur Bundestagswahl bestätigt.

Es sind also Inhalte gefragt, die kritisch und humorvoll sind und zudem einen Mehrwert bieten. Gute Postings bleiben in den Köpfen der Nutzer hängen, wie eine bereits 2013 veröffentlichte Studie belegt.

So erklären sich auch jüngste Untersuchungen, welche Versicherern eine gewisse Trägheit in sozialen Netzwerken nachweisen. Die meisten Kunden wünschen sich einen schnelleren Service, wie die jüngst veröffentlichte Studie der Allianz zeigte, die wir Ihnen hier noch einmal verlinkt haben.

Führt man diese Aussagen zusammen, erklärt sich schnell, warum viele Versicherer ein Medium wie Facebook für Präsenz nutzen, aber nicht benutzen: Ihnen ist der strategische Mehrwert eines solchen Handelns nur bedingt bewusst. So berichtet Claudia Hilker in ihrem Blog davon, dass die meisten Versicherungsunternehmen keine Strategie besitzen. Gleichzeitig verweist sie hierzu auf eine Studie zur Social Media Readiness von Versicherern, die das Entwicklungspotential nachweist.

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