Was die Parteien zu Provisionen sagen

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Bald ist Bundestagswahl. Vermittler dürfte dabei vor allem interessieren, was die Parteien in Sachen Provisionen vor haben. Hier gibt's den Überblick.

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat die Bundestags-Parteien nach ihrer Meinung gefragt. Das sind die Antworten.

  • Die CDU/CSU ist für besseren Verbraucherschutz und mehr Transparenz bei der Beratung. Aber ohne Verwaltungen und Unternehmen übermäßig zu belastet. Konkrete Aussagen zu Provisionen gibt es nicht
  • Die SPD lehnt ein generelles Provisionsverbot ab.
  • Die FDP sieht die diskutierten Nettotarifangebote von Versicherungen im Rahmen von IMD II kritisch. Vielmehr solle es dem Markt überlassen werden, ob solche Angebote unterbreitet werden. Außerdem müssten bei der Offenlegung von Vergütungen etwaige Auswirkungen auf die Beratungsqualität berücksichtigt werden.
  • Die Grünen fordern, alle Provisionen und sonstige Zahlungen an den Vermittler, ebenso wie alle Kosten (zum Beispiel Vermittlungskosten) offenzulegen.
  • Provisionen und Vertriebsanreize sollen konsequent ofengelegt werden, ebenso müsse transparent über alle aufkommenden Kosten informiert werden – das ist die Position der Linken. Sie will die provisionsbasierte Vermittlung abschaffen und mittelfristig durch Honorarberater und Verbraucherzentralen ersetzen.

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