Vermittler könnten von Schadenersatz verschont bleiben

Infinus: Vermittler befürchten im Zuge des Skandals finanzielle Folgen für sich. Ein Rechtsanwalt gibt Entwarnung
Infinus: Vermittler befürchten im Zuge des Skandals finanzielle Folgen für sich. Ein Rechtsanwalt gibt Entwarnung

In Folge des Infinus-Skandals haben viele Vermittler Angst, dass sie für ihre verkauften Infinus-Produkte Schadensersatz leisten müssen. Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek von Peres & Partner in München, sieht dafür jedoch keinen Grund.

| , aktualisiert am 11.11.2014 15:19  Drucken

„Meiner Meinung nach stehen Vermittler nicht in der Haftung. Das hat der bisherige Verlauf schon gezeigt“, so Sochurek gegenüber Portfolio International. Er geht davon aus, dass bei gebundenen Vermittlern das Haftungsdach haftet. Das wäre in diesem Fall Infinus FDI.

„Sollte es zu Klagen kommen, können Ansprüche durch eine saubere Argumentation schon im Vorfeld abgewehrt werden“, so Sochurek weiter. Sollte es dennoch zu einem Prozess kommen, müssten Vermittler diesen nicht fürchten. Denn auch bei größter Sorgfalt sei es für sie kaum möglich gewesen, das vermeintlich betrügerische System hinter den Infinus-Produkten zu erkennen.

Derzeit vertritt der Anwalt für Kapitalmarkt- und Vermittlerrecht zirka 80 gebundene Vermittler.

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