Stromberg-Investoren fahren erste Gewinne ein

Für die Kinoversion von Stromberg hat sich die Produktionsfirma Brainpool eine besondere Finanzierungsvariante einfallen lassen. Fans wurden zu Investoren – mit Erfolg, denn sie können sich jetzt über Gewinne freuen.

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Den Kinofilm Stromberg haben laut inzwischen mehr als eine Million Leute gesehen. Damit haben die Investoren ihren Einsatz raus und sind in der Gewinnzone angekommen, berichtet das "Handelsblatt".

Für die Finanzierung ist die Produktionsfirma Brainpool Artist and Content Services einen ungewöhnlichen Weg gegangen. Einen Teil der Geldmittel trieb sie durch Crowdfunding ein. Die Investoren waren vorrangig Fans des gemeinen Versicherungsmitarbeiters.

Brainpool hatte an 3.300 Fans Anteile von durchschnittlich 330 Euro verkauft. Die Größe der Anteile lag zwischen 50 und 1.000 Euro. Das Unternehmen hatte damit das Ziel von einer Million Euro erreicht.

Das Finanzierungsmodell sieht vor, dass pro verkaufte Kinokarte ein Euro an die Investorengruppe geht. Mit der Zuschauerzahl von einer Million ist somit die Investitionssumme wieder drin. Zukünftig wird Brainpool pro weitere verkaufte Kinokarte einen Gewinn von 50 Cent an die Investoren auszahlen.

Die Stromberg-Macher freuen sich über die gelungene Finanzierung. Brainpool Artist Geschäftsführer Frédéric A. Komp erklärt das Erfolgsmodell gegenüber dem Handelsblatt so: „Die Investoren fiebern mit, sorgen dafür, dass andere ins Kino gehen – für uns ist das eigentlich viel besser.“

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