Standard Life bringt neue flexible Fonds-Rente

Standard Life Deutschland hat ein neues Altersvorsorgeprodukt auf den Markt gebracht. Es richtet sich vorrangig an über 50-Jährige, die einmalig einen größeren Betrag anlegen wollen.

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Die neue fondsgebundene Rentenversicherung von Standard Life trägt den Namen „Parkallee“. Es gibt sie  als Komfort- und Aktiv-Variante. Das Geld der Komfort-Anleger fließt entweder in eines der drei Portfolios „My-Folio-Defensiv“, „My-Folio-Balance“ oder „My-Folio-Chance“, die sich durch ihr Risiko-Rendite-Profil unterscheiden. Oder aber die Anleger investieren in den ebenfalls aktiv verwalteten Absolute-Return-Fonds „Standard Life Investments Global Absolute Return Fund” (GARS).

Anleger von „Parkallee aktiv“ stellen sich hingegen ihr Investment aus einer Reihe von Fonds unterschiedlicher Assetklassen selbst zusammen. Bei der Fondsauswahl achtete Standard Life darauf, dass die Fonds mindestens drei Sterne von Morningstar oder ein C von Feri-Fondsrating besitzen. Zudem müssen die Fonds über ein Volumen von mindestens 100 Millionen Euro verfügen, wenigstens drei Jahre am Markt sein und in dieser Zeit den Vergleichsindex mit ihrer Performance durchgängig geschlagen haben.

Zugunsten eines größeren Anlagespielraums verzichtet Standard Life auf Garantiezusagen. Jedoch sagt der Versicherer zu Vertragsbeginn pro 10.000 Euro Fondsvermögen eine monatliche Rente zum Renteneintritt zu. Diese Rente kann sich durch Zuzahlungen oder Teilauszahlungen während der Laufzeit erhöhen oder verringern.

Kunden können ihr Basiskapital darüber hinaus regelmäßig aufstocken oder Teilauszahlungen vornehmen, den Vertrag stornofrei zurückkaufen oder den Zielfonds monatlich ändern. Vor Rentenbeginn kann der Kunde das Ablaufdatum ändern oder vom Rentenmodus in eine Kapitalauszahlung wechseln.

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