So will die Zurich für mehr Transparenz sorgen

Produktinformationsblatt der Zurich: Die Vertragsunterlagen will der Versicherer für Kunden verständlicher gestalten
Produktinformationsblatt der Zurich: Die Vertragsunterlagen will der Versicherer für Kunden verständlicher gestalten

Die Zurich Gruppe hat neue Vertragsunterlagen für ihre Altersvorsorge-Produkte entwickelt. Auf diese Weise will sie ihren Kunden mehr Informationen, Transparenz und Service bieten.

| , aktualisiert am 11.11.2014 16:39  Drucken

Bei der Zurich Versicherung gibt es ab Oktober das Produktinformationsblatt (PIB) sowie den persönlichen Vorschlag (PV) der Altersvorsorge-Produkte in der dritten Schicht und der betrieblichen Altersversorgung in überarbeiteter Auflage. Die neuen Vertragsunterlagen sollen eine klare Struktur und Gliederung aufweisen sowie auf Fachbegriffe und das sogenannte Kleingedruckte verzichten.

Laut Zurich enthält das PIB zudem eine übersichtliche Kostendarstellung, in der die absoluten Kosten sowie die Beitragsrendite nach Kosten und die Effektivkosten dargestellt sind. Transparenz soll ebenfalls für die Angabe von Abschluss- und Verwaltungskosten gelten, die Fondskosten hingegen will der Versicherer prozentual angeben.

Mit der Umstellung sollen Kunden einen besseren Überblick über die Rentabilität des Versicherungsvertrags bekommen. Die Angabe der Gesamtkostenquote habe zudem den Vorteil, dass Versicherte sehen, welche Kosten für den Versicherungsvertrag über die gesamte Laufzeit hinweg anfallen. Für fondsgebundene Verträge werden zusätzlich die Fondskosten angegeben, teilt Zurich mit.

Nach Umstellung der Altersvorsorge-Produkte plant der Versicherer weitere Schritte. So sollen in der Folge ebenfalls die Verträge der Biometrie- und Basisprodukte überarbeitet werden.

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