Signal Iduna streicht 1.400 Stellen

Die Verwaltung der Signal Iduna soll zukünftig zentraler von Hamburg und Dortmund aus erfolgen. Stellen die dadurch überflüssig werden, will der Versicherer abbauen
Die Verwaltung der Signal Iduna soll zukünftig zentraler von Hamburg und Dortmund aus erfolgen. Stellen die dadurch überflüssig werden, will der Versicherer abbauen

Nach zahlreichen Fusionen in den vergangenen Jahren will die Signal Iduna ihren Wachstumsprozess vorantreiben. Doppelbesetzte Stellen, eine dezentrale Verwaltung, nötige Investitionen in die Digitalisierung – der Versicherer hat sich einige Umbaumaßnahmen vorgenommen.

| , aktualisiert am 11.11.2014 17:20  Drucken

Bis 2018 will die Signal Iduna bis zu 1.400 Stellen einsparen. Betroffen sollen vor allem die Standorte Hamburg und Dortmund sein. Hier will der Versicherer die Struktur von Vertrieb und Verwaltung verschlanken.

Ein Drittel der Stellen hofft Signal Iduna über Verrentungsprogramme oder eine freiwillige Fluktuation einzusparen. Alle anderen Streichungen werden wohl auf sozialverträgliche Entlassungen hinauslaufen.

Ziel der Signal Iduna ist es, durch die angestrebten Einsparungen die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zudem will das Unternehmen 100 Millionen Euro in digitale Projekte, in eine bessere Service-Qualität und in neue Produkte stecken. Verwaltungsaufgaben sollen künftig zentral von Dortmund und Hamburg aus erledigt werden.

Derzeit hat Signal Iduna zirka 13.000 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von rund 60 Milliarden Euro. Der Unternehmensgewinn ging 2013 um 17 Prozent zurück.

Pfefferminzia HIGHNOON