Online-Vergleiche werden wichtiger

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Auf der Suche nach Top-Angeboten hängen sich die Deutschen immer öfter vor den Rechner. Egal ob es um günstigen Urlaub, den besten Stromtarif oder passenden Versicherungsschutz geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue GfK-Studie im Auftrag des Vergleichsportals Check24.

Über 70 Prozent der Verbraucher sind so bereits im Netz aktiv. Nur 17 Prozent lehnen den anonymen Dialog rundweg ab.  Wer sich aber darauf einlässt, ist überaus emsig. Im Schnitt vergleichen die Nutzer 3,3 Produktbereiche. Mit 48 Prozent am meisten gefragt sind Infos zu Pauschalurlauben. Dahinter folgen Strom- und Gastarife (47 Prozent) sowie die Themen Elektronik und Haushalt (45 Prozent). An vierter Stelle stehen mit 42 Prozent Versicherungstarife vor Handytarifen (39 Prozent), Flügen (35 Prozent) und Hotels (32 Prozent).

Angst vor Datenklau ist offenbar nicht mal für Verweigerer ein Ausschlusskriterium. Ganz im Gegenteil. Nur 2 Prozent führen dies als Argument an. 66 Prozent der Nicht-Nutzer nennen ganz andere Gründe. Sie haben kein Interesse oder keine Zeit, oder sie setzen auf persönliche Beratung vor Ort.

Clever scheinen die Nutzer aber allemal zu sein. 86 Prozent der von der GfK Befragten vergleichen nämlich die Ergebnisse mehrerer Vergleichsportale. Vertrauen ist also auch hier gut, Kontrolle aber besser. Dabei erwarten sie neben günstigen Preisen gute Qualität. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 10 (äußerst wichtig) liegen die Erwartungen mit 8,4 Prozent für den Preis und 8,6 Prozent für den Inhalt nahezu gleichauf.

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