Meuterei bei Roland Rechtsschutz

Laut einem Zeitungsbericht berät der Aufsichtsrat des Versicherers Roland Rechtsschutz heute über die Zukunft des Vorstandsvorsitzenden Gerhard Horrion. Einige Aufsichtsräte fordern seine Entlassung.

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Hintergrund soll ein Streit über die Zukunft der Roland-Gruppe sein. Das Vertrauensverhältnis sei zerstört, es gebe eine Lagerbildung im Vorstand, berichtet Herbert Fromme in der „Süddeutschen Zeitung“.

So soll Axa-Deutschland-Chef Thomas Buberl laut dem Bericht für eine Entlassung sein. Er schlägt Axa-Vorstand Rainer Brune als Übergangs-Chef vor. Die Franzosen halten 41,2 Prozent an Roland Rechtsschutz. Auch die Gothaer, die mit 28,9 Prozent beteiligt ist, schlägt angeblich in diese Kerbe.

Gegen den Rausschmiss sind die drei kleineren Aktionäre Basler (Anteil 15 Prozent), Öffentliche Braunschweig (2,5 Prozent) und die Versicherungskammer Bayern (ebenfalls 2,5 Prozent).

Der 55-jährige Horrion führt den Versicherer seit 1999, 2013 wurde sein Vertrag für weitere fünf Jahre verlängert.

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