KAS Bank will in fünf Jahren um 10 Prozent wachsen

Die niederländische KAS Bank will ihre Marktstellung als Wertpapierdienstleister für Altersvorsorgevermögen stärken. Für die kommenden fünf Jahre hat sie als Ziel dafür ein Plus von 10 Prozent angekündigt. Das soll jedoch nur der erste Schritt sein.

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Das Augenmerk der KAS Bank liegt vor allem auf Versorgungseinrichtungen wie Pensionskassen, Versorgungswerken, Pensionsfonds und Versicherungen mit einem Vermögen zwischen 200 Millionen und 3 Milliarden Euro, heißt es in einer Presseerklärung der Bank. In Deutschland will KAS künftig einerseits als Verwahrstelle und andererseits als Mehrwertdienstleister für Reporting, Datenaufbereitung, Datenanalyse, Risikosteuerung und Beratung antreten.

Da der deutsche Altersvorsorgemarkt neben niedrigen Renditen, steigender Lebenserwartung und zunehmenden Leistungsan¬sprüchen mit schärferen Richtlinien wie EbAV II, IORP II und Solvency II zu kämpfen haben wird, sieht KAS in Deutschland Entwicklungsmöglichkeiten. Die Bank geht davon aus, dass aktuelle und künftige Marktveränderungen für Einrichtungen der Altersvorsorge mittelfristig zu Mehraufwand und Mehrkosten führen dürften. Viele dieser Entwicklungen seien in den Niederlanden bereits vollzogen, die KAS Bank sieht deshalb bei sich einen Wissens- und Erfahrungsvorteil.

Zudem plant die KAS Bank Investitionen in den Ausbau von IT-Systemen. Dies geschehe mit Hinblick auf die besonderen Anforderungen bei Altersvorsorgevermögen in Deutschland sowie die Einführung neuer Produkte.

In den Niederlanden besitzt die KAS Bank nach eigenen Angaben derzeit einen Marktanteil von 33 Prozent an Pensionsfonds. Das verwaltete Vermögen beträgt 360 Milliarden Euro.

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