Jeder Dritte kümmert sich nicht um private Altersvorsorge

Bloß nicht an die private Altersvorsorge denken – so geht es zunehmend mehr Deutschen. Aber einige haben laut Studie auch einfach kein Geld dafür.

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Die Zahl der Deutschen, die sich nicht mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen, nimmt zu. Das ist ein Ergebnis des Vermögensbarometers 2014 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Hierzu befragte das Wirtschafts- und Meinungsforschungsinstitut Icon 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren.

Demnach haben zwar 68 Prozent der Bevölkerung bereits Maßnahmen für die private Altersvorsorge in die Wege geleitet oder planen zumindest, es in absehbarer Zeit anzugehen. 30 Prozent machen bisher allerdings einen Bogen drum. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und sogar 10 Punkte mehr als 2012.

Dabei sagten 10 Prozent der Befragten, dass sie sich „noch nicht damit beschäftigt“ hätten. Vor allem die unter 30-Jährigen machen sich um eine private Altersvorsorge kaum Gedanken. 4 Prozent glauben sogar, dass die gesetzliche Rente ausreichen werde. 16 Prozent der Deutschen sehen sich hingegen „finanziell nicht in der Lage“, fürs Alter zu sparen. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und 4 Prozentpunkte mehr als 2012.

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