EU legt Kriterien für Onlinevergleichsportale fest

Die EU-Behörden regulieren nicht nur den Versicherungsvertrieb, sie wollen nun auch Versicherungsvergleichsportale durchsichtiger machen.

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Wie das „Versicherungsjournal“ berichtet, hat die European Insurance and Occupational Pensions Authority, kurz EIOPA, Anforderungen für Onlinevergleichsportale veröffentlicht.

Vergleichswebsites seien ein kommender Trend, so EIOPA-Chef Gabriel Bernardino. Die Behörde begrüße diesen Trend, „weil diese Vergleichswebsites helfen, die Transparenz und Vergleichbarkeit der Information, die Konsumenten zur Verfügung steht, zu erweitern.“

Damit das auch gelingt, hat die EIOPA folgende Anforderungen festgelegt. Die Portale müssen:

  • klar darüber informieren, wo man sich beschweren kann, wenn einem das über die Webseite gekaufte Produkt nicht passt;
  • offenlegen, mit welchen Anbietern die Website in einem geschäftlichen, vertraglichen oder Besitz-Verhältnis steht;
  • klar und detailliert die Hauptmerkmale von Produkten, Deckung und Einschränkungen darstellen;
  • den Preis nicht als alleiniges Kriterium für den Vergleich heranziehen und dem Konsumenten die endgültige Prämie sowie Details sämtlicher Kosten darlegen;
  • eine klare und einfache Sprache verwenden und Fachjargon sowie nicht notwendige Fachausdrücke vermeiden.

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