Ermittlungen gegen Maschmeyer eingestellt

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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ein Ermittlungsverfahren gegen Carsten Maschmeyer eingestellt. Die Finanzaufsicht Bafin hatte den AWD-Gründer angezeigt, weil er ein Aktienpaket von MLP besessen hat, ohne es gemeldet zu haben.

Damit verstieß Maschmeyer gegen das Wertpapierhandelsgesetz. Das schreibt die „Wirtschaftswoche“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte den Bericht.

Maschmeyer gibt gegenüber der „Wirtschaftswoche“ zu, für „unter 24 Stunden“ einen Aktienanteil von mehr als 3 Prozent an MLP gehalten zu haben. Anfang 2008 habe er rund 2,9 Prozent gehalten, durch ein Aktienrückkaufprogramm von MLP Anfang März sei sein Anteil über Nacht auf über 3 Prozent angewachsen. Daraufhin habe er einige Aktien verkauft und das Übertreten der Schwelle rückwirkend gemeldet.

Um die Sache zu bereinigen, habe die Staatsanwaltschaft eine Geldauflage vorgeschlagen, der Maschmeyer nachgekommen ist. Laut Bericht hat er 2,9 Millionen Euro gezahlt, teils an den Staat und teils an eine wohltätige Organisation.  Es handele sich dabei aber weder um eine Strafzahlung, noch um ein Schuldeingeständnis, so Maschmeyer.

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