„Einfache Internetrechner bieten keine Rechtssicherheit

Das Software-Haus Elaxy beansprucht die Marktführerschaft bei Baufinanzierungs-Software und ist mit einem neuen Tool speziell für unabhängige Berater auf dem Markt. Vertriebsleiter Ralf Schwarz erklärt im Interview das Programm und die speziellen Anforderungen der Makler.

| , aktualisiert am 07.11.2014 09:08  Drucken

Dieses Interview hat uns VSP freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

VSP: Welches sind die wichtigsten Maklerwünsche an eine Baufinanzierungs-Software?

Ralf Schwarz: Makler die eine erstklassige Beratung geben möchten, benötigen dazu das richtige Werkzeug. Und das finden sie in der Elaxy Baufinanzierung. Wir haben dazu mal die Formulierung gefunden: Wäre unsere Software ein Kind, würde man sie als hochbegabt bezeichnen. Mit unserer Lösung decken Sie alle Fragen der Kunden ab, können Finanzierungen vergleichen, haben Zugriff auf Tarife. Zudem möchten Makler überall unabhängig und problemlos Zugriff auf Ihre Software haben und allein schon aus rechtlichen Gründen sollte sie immer aktuell sein.

Das schaffen wir mit einer hmtl-Version. Makler möchten zudem auf alle in Frage kommenden Tarife in einem Vergleichsprogramm zugreifen können. Wir haben daher die früher reinen Experten vorbehaltenen Programm-Oberflächen vom Handling und der Navigation an den Bedarf der Makler angepasst. Einige Makler sind keine Finanzierungsspezialisten: Auch dafür haben wir eine Lösung und mit einem Schnellcheck ein Programm das intuitiv anwendbar ist.

VSP: Sie sind mit ihrer Software schon länger im Markt präsent, haben sich aber erst seit kurzem der Zielgruppe unabhängiger Makler zugewandt. Warum?

Schwarz: Wir bieten quasi seit der ersten Stunde Software für die Immobilienfinanzierung an. Wir haben in den achtziger Jahren damit begonnen, eine Lösung für Finanzdienstleister und speziell auch für Baufinanzierer zu programmieren, die wir stets weiterentwickelt haben. So bildet die Elaxy Baufinanzierung heute im Prinzip jeden möglichen Finanzierungsfall ab und ist auch in der Lage, die steuerliche Situation des Kunden umfänglich darzustellen.

Unser Kundenschwerpunkt lag dabei zunächst bei Banken, Bausparkassen und Versicherungen, die früh auf unsere Qualität gesetzt haben. Der gute Ruf hat sich herumgesprochen und so kamen auch immer mehr Einzelmakler auf uns zu und haben angefragt, ob wir nicht auch ihnen die Lösung anbieten könnten. Dem Wunsch sind wir nachgekommen und bieten nun mit einer html-Variante auch Einzelmaklern die Möglichkeit auf eine professionelle Lösung zugreifen zu können.

VSP: Welche konkreten Funktionen bietet Elaxy Baufinanzierung?

Schwarz: Die Frage müsste eher lauten, welche bildet sie nicht ab? Und da fallen uns kaum welche ein. Sämtliche Prozesse von der Kundenansprache bis zum Baufinanzierungsantrag werden lückenlos abgedeckt. Die Software integriert steuerliche und gesetzliche Besonderheiten und ermöglicht eine Vielzahl von Berechnungsvarianten, zum Beispiel von Bau- oder Kaufvorhaben, Modernisierungen, Renovierungen und Umschuldungen. Anwender ermitteln auf Knopfdruck Haushaltseinkommen und Lebenshaltungskosten, überwachen die Mindestliquidität und können auf Bauspartarife und Tarifrechner der Versicherungsgesellschaften zugreifen.

VSP: Wie viele Tarife werden verglichen, wie erfolgt ein Update?

Schwarz: Es werden nahezu alle auf dem Markt befindlichen Baufinanzierungstarife abgebildet. Eine Software muss solange eine Immobilienfinanzierung läuft, also auch noch Jahre, nachdem ein Tarif nicht mehr aktiv verkauft wird, auf diesen zurückgreifen können. Dies bilden wir ab. Der Makler ruft die Anwendung von unserem Server ab, daher bekommt er Updates gar nicht mit. Die meisten Produktgeber aktualisieren ihre Tarife meist über den Jahreswechsel, daher findet ein Hauptrelease Ende des Jahres statt. Gerade diesen Service schätzen unsere Maklerkunden sehr und möchten ihn nicht missen.

VSP: Wie gewährleisten Sie die Rechtssicherheit?

Schwarz: Software garantiert Rechtssicherheit basierend auf der Rechnungsmethodik und den finanzmathematischen Ergebnissen. Wir unterstützen eine korrekte Eingabe durch Plausibilitätsprüfungen. Jeder Ausdruck wird begleitet von einem Haftungsausschluss. Die empfohlenen vorvertraglichen Beratungsunterlagen ebenso wie die Dokumentation, die die Software dem Berater liefert, unterstützen maximal eine rechtssichere Beratung.

Makler, die auf einfache Internetrechner oder Stift und Papier zurückgreifen, können diese Rechtssicherheit nicht bieten. Ganz abgesehen von der fehlenden Beratungsqualität. Denn ein sorgfältiger Ausdruck mit Finanzierungsvergleichen bei einem so hochemotionalen Thema wie dem Immobilienkauf hinterlässt beim Kunden einen ganz anderen Eindruck und schafft Vertrauen.

VSP: Wie unterstützt die Software das Cross-Selling?

Schwarz: Bei der Betrachtung der Liquidität und der Haushaltsdaten des Kunden erkennt ein Makler schnell, dass für das gewünschte Finanzierungsobjekt eine Finanzierungslücke besteht. Da bietet sich eine Beratung zu Passivprodukten oder Bausparen an. Wer Riester-geförderte Tarife empfiehlt, hat zudem die Möglichkeit, darüber in die Vorsorge-Beratung beim Kunden einzusteigen. Hier bieten wir für den unabhängigen Berater ein weiteres Tool an. Dies ist nur ein Beispiel. Auch eine Verbindung zur Finanzplanungssoftware liegt nahe. Vor allem wird uns aber wiedergespiegelt, dass durch die hohe Beratungsqualität, die mit der Softwareberatung und den generierten Ausdrucken einhergeht, Kunden „immun“ für Konkurrenzangebote werden.

VSP: Inwieweit gibt es Schnittstellen zu anderen Programmen, die nicht aus Ihrem Hause kommen? Ist eine problemlose Datenübergabe möglich oder muss man mit Medienbrüchen rechnen?

Schwarz: Medienbrüche akzeptiert heutzutage zu Recht niemand mehr. Bei Maklerprogrammen gibt es keine Homogenität, sondern eine Vielzahl von unterschiedlichsten Lösungen. Für alle diese Programme spezifische Schnittstellen zu schaffen, ist nicht effizient. Wir haben daher eine offene XML-Schnittstelle geschaffen, wo jedes beliebige System angebunden werden kann und Daten problemlos ein- und ausgelesen werden können. Für bestimmte, zur Abwicklung häufig verwendete Partner-Systeme, etwa die Finanzierungsplattform Hypoport, bestehen auch eigene Schnittstellen. Bei sehr viel größeren Umfängen – etwa für Banken und Bausparkassen – integrieren wir die Anwendung der Software auch vollumfänglich in das jeweilige IT-System.

VSP: Wie viele Makler arbeiten mit der neuen Makler-Edition?

Schwarz: Eine dreistellige Anzahl arbeitet bereits mit der neuen Makler-Edition der Elaxy Baufinanzierung. Wir haben ansonsten im Bereich von Vertrieben, Pools und Versicherungen mehr als 50.000 Anwender unserer Baufinanzierungssoftware. Der finanzmathematische Rechenkern wird zudem auch von Finanzierungsplattformen wie der PlanetHome verwendet.

Weitere Informationen: www.elaxy.de/baufinanzierung

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