Das Risiko des Drachensteigens

Ein Mann lässt eine Drachen steigen.
Ein Mann lässt eine Drachen steigen.

Gerade im Herbst erfreut sich das Drachensteigen großer Beliebtheit. Weitestgehend unbekannt ist die diffuse Lage der Versicherung dieses Spaßes. Dadurch kann aus der Gaudi schnell bitterer Ernst werden.

| , aktualisiert am 12.11.2014 08:52  Drucken

Bis 2005 galten Schäden durchs Drachensteigen als mitversichert in der privaten Haftpflichtversicherung. Eine Veränderung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) führte aber dazu, dass die Privathaftpflicht für entstandene Schäden durch das Steigenlassen nun nicht mehr aufkommt.

Juristisch betrachtet handelt es sich dabei um eine Grauzone, da die Sachlage „Luftfahrzeug ohne Luftfahrzeug zu sein“ eine schwammige Formulierung darstellt. Wer auf Nummer sicher gehen und zum Beispiel Menschen versichert wissen möchte, die durch einen herabstürzenden Drachen verletzt werden, sollte sich hierzu beraten lassen.

Kommt es nämlich zu ernsthaften Verletzungen und entstehen dabei Folgeschäden, kann dies Konsequenzen bis hin zu einer lebenslangen Zahlpflicht bedeuten.

Pfefferminzia-Zukunftstag 2019

Durchblick – der zweite Zukunftstag für Versicherungsprofis fand dieses Mal am 21. Mai in Köln statt. Hoch über den Dächern der Rhein-Metropole tauschten sich rund 100 Teilnehmer mit namhaften Referenten und Ausstellern über Zukunftsthemen in der Assekuranz aus. Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck von der Veranstaltung.

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