Das ändert sich an den Tarifen der Dialog

Oliver Brüß: Vorstandssprecher der Dialog
Oliver Brüß: Vorstandssprecher der Dialog

Die Dialog Lebensversicherung reagiert auf die Vorgaben des LVRG und kalkuliert ihre Tarife neu. „Die Auswirkungen auf das Unternehmen, die Vermittler und die Endkunden werden sich allerdings in engen Grenzen halten“, so Dialog-Chef Oliver Brüß.

| , aktualisiert am 11.11.2014 15:39  Drucken

Für die Risikolebensversicherung Risk-vario will die Dialog an den Provisionen nichts ändern. Das liegt daran, dass dort der Zillmersatz bereits bei 20 Promille liegt. Das LVRG schreibt einen Maximalzillmersatz von 25 Promille vor. Die Prämien sollen sich zudem nicht spürbar bewegen. Das gelte vor allem für die Tarife mit konstantem Summenverlauf und für die fallenden Tarife wie die „Risk-vario Finanzierung“ für Bauvorhaben.

In der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) mit den Tarifen SBU-professional und SBU-solution will die Dialog die Preise moderat anpassen. Die Provisionen bleiben aber auch hier unverändert. Außerdem geht die Zahl der Berufsgruppen von fünf auf acht nach oben. Neu ist zudem, dass die Dialog BU-Leistungen bereits ab einem Pflegepunkt zahlen will.

Die Berufsgruppen der Erwerbsunfähigkeitsversicherung SEU-protect (EU) erweitert die Dialog ebenfalls. Ihre Zahl steigt von drei auf vier. Zudem hält das erweiterte Lebensphasenmodell der BU (mit Beitragsbefreiung bei finanziellen Engpässen) Einzug in die EU. Gleiches gilt für die Optionen Dread-Disease und Pflegerente. Der Prognosezeitraum beträgt zukünftig sechs Monate.

Was den Service für Vertriebspartner betrifft: Nach dem Willen der Dialog sollen Makler zukünftig alle Geschäftsabläufe vor, bei und nach einem Versicherungsabschluss schnell und einfach von jedem Endgerät aus erledigen können.

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