Beipackzettel sind besser geworden

Mark Ortmann vom ITA Institut: Nur noch 3 Prozent aller PIBs sind wirklich schlecht
Mark Ortmann vom ITA Institut: Nur noch 3 Prozent aller PIBs sind wirklich schlecht

Die Produktinformationsblätter, sogenannte PIBs, für Berufsunfähigkeitsversicherungen sind im Vergleich zum Vorjahr besser geworden. Das stellte das Institut für Transparenz (ITA) in einer Untersuchung fest.

| , aktualisiert am 11.11.2014 14:02  Drucken

Nur noch 3 Prozent aller PIBs sind wirklich schlecht. Das ergab eine Untersuchung des Instituts für Transparenz (ITA). Das Institut hat das zweite Jahr in Folge 93 PIBs von 48 Anbietern Selbstständiger Berufsunfähigkeits-Versicherungen (SBU) analysiert.

Im vergangenen Jahr fielen noch 13 Prozent der untersuchten Beipackzettel durch. „Einige Anbieter haben Ihre PIBs komplett überarbeitet und konnten jetzt die Note sehr gut erreichen“, erklärt das ITA. Dazu zählen Basler Leben, HDI Leben, myLife Leben und Zurich Deutscher Herold Leben. Insgesamt haben 47 Prozent mit sehr gut oder gut abgeschnitten gegenüber 40 Prozent im vergangenen Jahr.

Nachholbedarf gibt es laut ITA bei der Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der PIBs. So enthalten 85 beziehungsweise 87 Prozent aller PIBs zu viele lange Sätze und lange Wörter. In über 80 Prozent aller Informationsblätter fehlen Schlagwörter, die dem Leser das Zurechtfinden erleichtern würden. In ebenfalls mehr als 80 Prozent sind die Kostenangaben nicht auf den ersten Blick erkennbar. Außerdem weisen nur knapp 6 Prozent aller PIBs eine gut lesbare Schriftgröße von 11 Punkten auf.

Pfefferminzia HIGHNOON