Banken und Versicherer machen mobil

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Schöne neue Fachbegriffe und ganz viel Technik-Optimismus – so mobil aufgeschlossen geben sich Finanzdienstleistungsunternehmen in einer Umfrage von You Gov.

„Omnikanal-Betreuung“, „Online-Selfservices“ und „Online-Kommunikation mit Privatkunden“ nennen die Lenker von Finanzdienstleistungsunternehmen als die drei bedeutendsten Service-Trends in den nächsten fünf Jahren. Es geht also ins Internet sowie in die neuen Medien – und das sowohl für den Kunden allein, als auch im Kontakt mit seinem Berater. Zu diesem Ergebnis kommt You Gov mit einer neuen Umfrage. Das Marktforschungsinstitut befragte im Februar und März insgesamt 140 Entscheider und Mitentscheider aus Finanzdienstleistungsunternehmen zu den Service-Strategien im Privatkundengeschäft.

Dabei sieht die Mehrheit der Befragten die Zukunft für Versicherer vor allem in Mobile-Apps, mit denen Kunden einen Schaden melden können. Auch Apps zur GPS-Ortung bei Not- und Unfällen werden nach Einschätzung der Befragten wichtiger. Bei der Risikoeinschätzung – zum Beispiel für Hausratsversicherungen – sehen sie jedoch kaum Bedarf.

Auch Banken wollen sich mobil weiter aufstellen: So sollen die neuen Medien das Online-Banking mit einem interaktives Beratungsangebot aufwerten. Besonders das Mobile Banking beziehungsweise Apps zum mobilen Bezahlen stehen bei den Befragten hoch im Kurs.

Versicherer und Banken machen mobil. Bleibt nur zu hoffen, dass der Kunde auch mitmacht.

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