Hausrat-Versicherung Grobe Fahrlässigkeit mitzuversichern ist nicht teuer

Angekipptes Fenster: So sollte das Fenster nicht bleiben, wenn man in den Urlaub fährt. Im Versicherungs-Deutsch ist das grobe Fahrlässigkeit, die nicht jede Hausrat-Police automatisch deckt.
Angekipptes Fenster: So sollte das Fenster nicht bleiben, wenn man in den Urlaub fährt. Im Versicherungs-Deutsch ist das grobe Fahrlässigkeit, die nicht jede Hausrat-Police automatisch deckt. © Panthermedia

Wer in Urlaub fährt und die Fenster offen gelassen hat, bleibt bei einem Schaden zumindest teilweise auf den Kosten sitzen. Jedenfalls dann, wenn man eine alte Hausratversicherung hat. Denn in den Alt-Verträgen ist etwa die grobe Fahrlässigkeit oft nicht eingeschlossen. Das Vergleichsportal Toptarif hat nun geprüft, ob es sich lohnen kann, die alte Police aufzubessern. Fazit: Ja, das lohnt sich.

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Wie das Vergleichsportal Toptarif festgestellt hat, kosten Hausrat-Policen mit einem Schutz bei grober Fahrlässigkeit in den günstigsten Tarifen durchschnittlich nicht einmal 10 Prozent mehr. Das entspricht nach der Modellrechnung etwa 8 Euro im Jahr. Bei den Wohngebäudeversicherungen ist die Differenz mit nicht einmal 3 Prozent sogar noch viel geringer.

So zahlen Kunden der günstigsten Hausrat-Versicherung – ohne grobe Fahrlässigkeit – im Test 67,27 Euro pro Jahr. Die preiswerteste Police, die grobe Fahrlässigkeit einschließt, ist hingegen nur 0,8 Prozent teurer – also gerade einmal 57 Cent pro Jahr.

Das sind die günstigsten Hausrat-Policen mit Schutz bei grober Fahrlässigkeit:



Grafik: Toptarif.de (Musterfamilie: 10707 Berlin, Mehrfamilienhaus, 90 Quadratmeter, keine Vorschäden)




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