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Wegen zu niedriger Zusatzbeiträge Krankenkassen fahren Milliarden-Minus ein

Die Krankheitskosten steigen stetig. Das macht auch den Krankenkassen zu schaffen. © dpa/picture alliance

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen bleibt angespannt. Das vergangene Jahr schlossen sie mit einem Minus von 1,14 Milliarden Euro ab. Grund sind unter anderem zu niedrige Zusatzbeiträge.

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Laut vorläufiger Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums beläuft sich das Minus der gesetzlichen Krankenkassen für 2015 auf 1,14 Milliarden Euro. Die Einnahmen der GKV lagen danach bei rund 212,42 Milliarden Euro, die Ausgaben betrugen 213,56 Milliarden.

Laut Ministerium liegt das Minus vor allem daran, „dass die Krankenkassen ihre Versicherten durch niedrigere Zusatzbeiträge entlastet haben“. Dieser „Entlastungseffekt“ schlage mit rund 900 Millionen Euro zu Buche. Noch hat die GKV aber ein ordentliches Finanzpolster. Die Gesamtreserve lag zum Jahresende 2015 bei 24,5 Milliarden Euro.

Aber die Ausgaben steigen. 2015 betrug das Plus pro Versicherten 3,7 Prozent. Wesentlichen Anteil daran haben Arzneimittel mit einem Plus von 1,7 Milliarden Euro (4,6 Prozent).


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