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Interview zur Honorarberatung „Das größte Problem ist meist der Makler selbst“

Heiko Reddmann ist Geschäftsführer der Serviceplattform Honorarkonzept.
Heiko Reddmann ist Geschäftsführer der Serviceplattform Honorarkonzept. © Oliver Lepold

Heiko Reddmann, Geschäftsführer der Serviceplattform Honorarkonzept, erklärt, wie Vermittler Honorarberatung in der Praxis anwenden, welche Unterstützung sie benötigen und wo das Marktpotenzial dieser langsam wachsenden Alternative zur Provisionsberatung wirklich liegt.

Pfefferminzia: Sie unterstützen Honorarberater und -vermittler mit dem Zugang zu Honorarprodukten und Service. Wie kommen Vermittler auf Ihre Plattform?

Heiko Reddmann: Es gibt unterschiedlichste Wege. Einmal über Empfehlungen unserer mehr als 300 bestehenden Partner, über Events wie den Honorarberaterkongress, über Presseartikel oder über unsere Eigeninitiative, sprich Direktansprache. Wir haben sieben erfahrene Business-Coaches in den Regionen, die in kleinem Rahmen Veranstaltungen durchführen und dabei individuell auf das jeweilige Geschäftsmodell der interessierten Makler eingehen. Wir treten in den Dialog und erklären, dass es nicht darum geht, den Schalter von heute auf morgen umzulegen. Es geht zunächst um die Grundlagen der Beratung und Vermittlung gegen Honorar und um einen schrittweisen Prozess der Anpassung.

Wie ist der Informationsstand der Makler?

Relativ niedrig. Viele Makler haben sich bisher kaum mit den Details wie die Vielzahl an unterschiedlichen Kostenarten auseinandergesetzt. Jeder neue Partner durchläuft daher verpflichtend ein zweitägiges Kompaktseminar bei uns in Göttingen, das durch die Business-Coaches begleitet wird. Dort geht es um Themen wie gesetzliche Rahmenbedingungen, rechtssichere Honorarverträge, welche Honorararten es gibt und welche Kosten in Versicherungs- und Finanzprodukten stecken. Makler lernen, wie sie in 20 Minuten eine Police nach Kostenarten scannen. Am zweiten Tag spricht ein Praktiker und erläutert Do’s und Dont’s.

Welche Voraussetzungen für eine Mitarbeit erwarten Sie?

Wir arbeiten mit unabhängigen Vermittlern im Maklerstatus oder Mehrfachgeneralagenten. Der Makler zahlt für unsere Dienstleistung eine monatliche Gebühr. Diese Gebühr ermöglicht ihm alle unsere Dienstleistungen zu nutzen. Weitere individuelle Dienstleitungen können zusätzlich gebucht werden. Somit finanzieren wir uns ausschließlich über das Gebührenmodell. Besonders starker Nachfrage erfreut sich unser spezielles Programm mit Schulungen und einem Business-Paket für Einsteiger.
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Wie der US-Präsidentschaftszyklus die Märkte beeinflusst
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Mit dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl hat kaum jemand gerechnet. Nun stellt sich die Frage, was der politisch unerfahrene Republikaner durchsetzen wird und welche Auswirkungen dies auf die Aktienmärkte haben wird.

Doch bereits kurz nach dem Wahlsieg ist ein Phänomen zu erkennen: Der seit 118 Jahren präzise US-Präsidentschaftszyklus. Wodurch zeichnet sich dieser aus und wie wirkt er sich auf die Börsen aus? Das lesen Sie hier.
Altersvorsorge in Zeiten der neuen Alltagsangst
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Die Alltagsangst in Bezug auf Terroranschläge hat auch Deutschland erreicht. Das verschwundene Gefühl der grundsätzlichen Sicherheit beeinflusst unter anderem auch das Investmentverhalten der Menschen.

Welche Auswirkungen dieses Phänomen auf Vermögensaufbau der Deutschen hat, erläutert im Videointerview Bernd Villhauer, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts der Universität Tübingen.
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Die Hundertjährigen rücken näher
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Der unaufhaltsame demographische Wandel lässt die Deutschen immer älter werden. Dabei sind die Best Ager von heute immer dynamischer und wollen auch im höheren Alter aktiv ihr Leben gestalten. Umso wichtiger ist es, dass das dafür benötigte Kapital lebenslang ausreicht.

Welche Anlagekonzepte sich angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfelds für die Altersvorsorge besonders eignen, lesen Sie hier.

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