Top-ThemaEinkommenssicherung

BU Das sind die häufigsten Ursachen

Jeder dritte Leistungsfall geht auf psychische Erkrankungen zurück
Jeder dritte Leistungsfall geht auf psychische Erkrankungen zurück

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit (BU) sind vielfältig. Insbesondere psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Eine gute Absicherung deckt dieses Risiko ab und sorgt im Leistungsfall für schnelle Hilfe.

Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen sind seit Jahren die Hauptursache, warum Menschen berufsunfähig werden. Das belegen viele Zahlen aus der Branche. Bei der Bayerischen beispielsweise geht mittlerweile bereits jeder dritte Leistungsfall (34 Prozent) auf psychische oder psychosomatische Erkrankungen zurück. Weitere Gründe sind Erkrankungen des Bewegungsapparates (17 Prozent), Herz- und Gefäßerkrankungen (12 Prozent) sowie Krebs (11 Prozent). Unfälle lösen hingegen lediglich zu 9 Prozent eine BU aus.

Werbung

Berufsunfähigkeit wird bei psychischen Erkrankungen vor allem von Depressionen verursacht, aber auch Angststörungen und Erschöpfungssyndrome (Burn-out) tragen vermehrt dazu bei, dass Berufstätige ihrer Arbeit dauerhaft nicht mehr nachgehen können. Laut den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gingen im Jahr 2012 allein 74.000 Arbeitnehmer mit einer derartigen Diagnose vorzeitig in Rente. Keine andere Erkrankung hat so häufig eine verminderte Erwerbsfähigkeit zur Folge. Seit dem Jahr 2000 steigt die Zahl dramatisch.

Psychisch Erkrankte werden früher berufsunfähig

Nach Berechnungen der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die dafür Daten der großen Krankenkassen ausgewertet hat, ist gar fast jede zweite Erwerbsminderungsrente (42 Prozent) seelisch bedingt. Besonders alarmierend: Psychische Krankheiten lassen die Betroffenen deutlich früher berufsunfähig werden als körperliche Krankheiten. Ihre Rentenansprüche sind entsprechend niedrig.

Laut der BPtK-Zahlen beantragen die Erkrankten im Durchschnitt mit schon 49 Jahren die staatliche Erwerbsminderungsrente, die im Schnitt bei lediglich 600 Euro im Monat liegt. „Die Betroffenen rutschten häufig in Altersarmut ab. Umso wichtiger ist rechtzeitig eine umfassende Vorsorge mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu treffen. Diese umfasst anders als viele alternative biometrische Produkte auch den Schutz vor psychischen Erkrankungen“, weiß Martin Gräfer, Vorstand Vertrieb und Service der Bayerischen.

Schwierige Beurteilung im Leistungsfall

Die Feststellung einer Berufsunfähigkeit ist im Fall einer psychischen Erkrankung aufwendig und setzt unter anderem die Mitwirkung des Antragstellers und eine qualifizierte Begutachtung voraus. Bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen lassen sich Ausmaß und Auswirkungen wesentlich schwieriger beurteilen als bei körperlichen Krankheiten.

So können viele Symptome wie Schmerzen nicht objektiv gemessen werden. Zudem machen Betroffene im Leistungsfall gelegentlich, absichtlich oder auch unabsichtlich, falsche Angaben. Anders als bei körperlichen Beeinträchtigungen müssen Versicherer daher vermehrt Gutachten von Experten zur Beurteilung heranziehen.

Ein guter BU-Versicherer unterstützt hier im Leistungsfall Makler und Versicherte mit Serviceleistungen wie zum Beispiel Teleclaiming (telefonischer Support beim Antragsprozess), dem Verzicht auf Karenzzeiten, kurzen Bearbeitungszeiten des Leistungsantrags oder Soforthilfen.

Unfälle kein wesentlicher BU-Auslöser

Erkrankungen des Bewegungsapparates stellen laut Zahlen der Bayerischen die zweithäufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit dar. Hier sind es am häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule und deren Stützmuskulatur gefolgt von Schäden der Knie- und Hüftgelenke und der Schultergelenke.

Herz und Gefäßerkrankungen liegen an dritter Stelle der BU-Gründe. Hierbei ist zu beobachten, dass diese Erkrankungen mit zunehmendem Alter häufiger werden. Gleiches gilt für Krebserkrankungen. Unfälle hingegen haben nur bei jüngeren Betroffenen eine Bedeutung als BU-Auslöser. Bei über 40-Jährigen spielen sie keine Rolle in der Statistik. Daher ist eine Unfallversicherung auch denkbar ungeeignet, um die eigene Arbeitskraft langfristig abzusichern.

Letztlich gibt es viele unterschiedliche Ursachen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Während man einzelne Risiko-Faktoren wie beispielsweise das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko oder Krebs auch über alternative Produktkonzepte wie eine Funktionelle Invaliditätsversicherung oder eine Schwere-Krankheiten-Versicherung abdecken kann (siehe Beitrag), bietet nur die klassische BU einen umfassenden Schutz der Arbeitskraft.

von: Oliver Lepold

 


Assistance-Leistungen in der Unfallversicherung: Sinnvoller Zusatznutzen oder Kostentreiber?
Assistance-Leistungen in der Unfallversicherung Sinnvoller Zusatznutzen oder Kostentreiber?

Unfallversicherungen werden gern mit zahlreichen zusätzlichen Serviceleistungen ausgestattet. Doch welchen Mehrwert bringen diese Assistance-Leistungen dem Kunden? mehr...

Mehr Geld: Erwerbsminderungsrenten steigen im Schnitt um 7,1 Prozent
Mehr Geld Erwerbsminderungsrenten steigen im Schnitt um 7,1 Prozent

Erwerbsminderungsrenten haben für Neuzugänge im Jahr 2015 im Schnitt um 7,1 Prozent zugelegt. Wer nicht mehr arbeiten kann, bekommt vom Staat nun 672 Euro im Monat, im Vorjahr waren es noch 628 Euro. mehr...

Pro & Contra: Ist die private Berufsunfähigkeitsabsicherung am Ende?
Pro & Contra Ist die private Berufsunfähigkeitsabsicherung am Ende?

Für viele Menschen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer oder gar nicht zu haben. Ist das private System der BU-Absicherung also am Ende? Ja, meint Verbraucherschützer Axel Kleinlein. Ganz und gar nicht, hält GDV-Mann Peter Schwark dagegen. Ihre Argumente können Sie hier nachlesen. mehr...

Unfall-Police Individual
Werbung

Die Unfallpolice Individual der Bayerischen deckt finanzielle Folgen eines Unfalls ab. Sie leistet zudem bei Invalidität, ersetzt Rentenansprüche und kommt für medizinisch notwendige Hilfsmittel auf.

Martin Gräfer, Mitglied der Vorstände, und Maximilian Buddecke, Leiter Maklervertrieb der Bayerischen, erläutern im Interview, welche weiteren Leistungen die Police erbringt.


Online-Rechner: Wert der Arbeitskraft
Werbung

Wer ahnt schon, dass er im Laufe seines Arbeitslebens einen Millionenbetrag erarbeitet? Rechnen Sie aus, was die Arbeitskraft Ihrer Kunden wert ist. Und welche Versorgungslücken entstehen, wenn die Arbeitskraft ausfällt.

Zum Online-Rechner der Bayerischen: „Wert der Arbeitskraft“

Sterne

Video Unfallwelt
Werbung

Ein Unfall kann schwere Folgen haben. Die Unfallversicherung „Individual“ der Bayerischen zahlt den Verdienstausfall nach einem Unfall sowie die Umschulungskosten, sollte Ihr Kunde seinen alten Beruf nicht mehr ausüben können.

Das Besondere: Die Bayerische garantiert bis zu 10 Millionen Euro Versicherungssumme. Wie das geht? Das sehen Sie hier.


Die Unfallwelt der Bayerischen
Werbung

Sterne

Kein Unfall gleicht dem anderen. Schon kleine Ursachen können zu großen Schäden führen.

Mit der Unfallversicherung "Individual" bietet die Bayerische individuellen Schutz für jede Situation an.

Lesen Sie weitere Informationen hier.
Portal Bay4All
Werbung

Sterne

Hier geht´s zum Vertriebsportal