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Tom Bein

Da es nur um ausschliesslichkeitsvermittler geht, kann die Bewertungsgrundlage "Kundenbedarf" nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dass die...

kriesel

das ist doch bei der Deutschen Vermögensberatung gang und gäbe, speziell im Osten bzw. den neuen Ländern

junger leonardo

Da kann hier Herr Tom Bein nur zustimmen, wenn jeder 2. bei einem Versicherungsunternehmen mit Schulden und Co ausscheidet, kann das...

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"Wir streuen innerhalb der Police über mehrere Sachwerte"

12.04.2013 14:47

Mehrere Sachwerte in eine Fondspolice verpackt - so ist die Grundidee des Telefunken Plan. Holger Stabernack, Geschäftsführer von Telefunken Invest, erklärt im Gespräch mit Pfefferminzia die Vorzüge der Police und was sie mit der dänischen Post zu tun hat.

Pfefferminzia: Fondspolicen verkauften sich 2012 nicht besonders. Wie erklären Sie sich das?

Holger Stabernack: Es gibt auf der einen Seite Anleger, die nach hohen Renditen und Chancen suchen. Diese Zielgruppe spekuliert an der Börse. Der erheblich größere Teil sucht aber nach Sicherheit. Damit lässt sich die Nachfrage nach Kapitallebensversicherungen begründen, aber auch der Umstand, dass inzwischen mehr Menschen in Gold investiert sind als in Investmentfonds.

Pfefferminzia: Sachwerte sind gerade ziemlich gefragt. Sie haben eine Versicherungspolice im Angebot, die auf Sachwerte setzt, den Telefunken Plan. Wie funktioniert das Modell?

Stabernack: Wir investieren in technische Innovationen. Lassen Sie mich das an einem Beispiel erklären: Einer unserer Telefunken-Partner hat ein Elektro-Fahrrad als Lastenesel entwickelt, von dem die dänische Post 5.000 Stück bestellt hat. Die Vorfinanzierung hat das Unternehmen mit eigenem Geld geleistet. Sie kennen derartige Prozesse: Es kann leicht sechs Monate dauern, bis die ausgelieferten Fahrräder auch wirklich bezahlt sind. Nun hat aber auch die belgische Post bei unserem Partner mehrere tausend Lasten-Räder bestellt.

Pfefferminzia: Was passiert dann?

Stabernack: Das kann unser Partner nicht mehr mit eigenen Mitteln leisten, also springen wir als Zwischenfinanzierer zu festen Konditionen ein und lassen uns gleichzeitig den Zahlungsanspruch in voller Höhe abtreten. Solche Firmen und Projekte aus dem Telefunken-Umfeld machen rund 30 Prozent des Portfolios aus und fließen in die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen.

Pfefferminzia: Und der Rest des Portfolios?

Stabernack: Weitere 30 Prozent stecken in Immobilien, die technisch mit den neuesten Möglichkeiten etwa der Steuerung ausgestattet sind. Und noch einmal 30 Prozent gehen in den Sektor der Erneuerbaren Energien, Wind, Sonne und Biogas. Die verbleibenden 10 Prozent sind für den Bereich Cash vorgesehen, also Festgeld, Geldmarkttitel und Cash-Fonds. Das brauchen wir, da wir recht flexible Ausstiegsmöglichkeiten geschaffen haben.

Die einzelnen Investitionen stimmen wir dabei so aufeinander ab, dass die interne Verzinsung auf Anlegerebene zwischen 5 und 7 Prozent auch wirklich erreicht wird, je nach Sparhorizont.

Pfefferminzia: Welche Vorteile bietet die indirekte Beteiligung an Sachwerten über Ihre Policenstruktur gegenüber einer direkten Sachwertanlage?

Stabernack: Wir können innerhalb der Police die Anlage in die unterschiedlichen Sachwerte streuen. Außerdem bietet der Versicherungsmantel steuerliche Vorteile. Erträge in der Einzahlungs- und Anlagephase werden nicht besteuert und können in voller Höhe wieder angelegt werden. Bei einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren sowie einem Mindestalter von 62 Jahren werden nur 50 Prozent der Kapitalerträge versteuert. Leistungen im Todesfall sind völlig einkommensteuerfrei. Die Versicherung bietet auch eine zusätzliche Absicherung im Todesfall. Beim Telefunken Plan können 110 Prozent des Kapitalwertes abgesichert werden.

Über Telefunken Invest: 2006 wurde die Telefunken Partner Alliance gegründet, die ausgewählten Unternehmen ermöglicht, die Marke Telefunken für ihr Geschäft zu nutzen. Hinter der Idee stehen einige führende Entscheider der deutschen Wirtschaft wie Hemjö Klein, Roland Berger, Hero Brahms und Professor Jürgen Hubbert. Heute bieten 50 Unternehmen in 120 Ländern Telefunken-Produkte an. Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Außen-Umsatz von mehr als eine Milliarde Euro.


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